Ausbildung

Die Feuerwehr Pinneberg unterhält derzeit 15 Fahrzeuge, ausgerüstet mit vielfältigster Technik, um zu jeder Zeit auf möglichst alle Einsatzgeschehnisse vorbereitet zu sein. Viel Technik bedeutet aber zwangsweise auch eine umfangreiche Ausbildung, damit der Umgang mit dieser beherrscht wird.

Die Aus- und Fortbildung der Kameradinnen und Kameraden teilen sich unterschiedliche Träger. Angefangen von der Grundausbildung in der örtlichen Wehr, über Lehrgänge auf Kreisebene an der Kreisfeuerwehrzentrale bis hin zu Lehrgängen für Führungskräfte und Sonderfunktionen an der Landesfeuerwehrschule in Harrislee bei Flensburg. Einen Überblick über die angebotenen Lehrgänge verschaff die Grafik.



Mit der einmaligen Ausbildung ist es aber nicht getan. Die Erkenntnisse müssen immer wieder aufgefrischt und um neue Aspekte erweitert werden. Um dem gerecht zu werden, üben wir alle 14 Tage donnerstags für den Ernstfall. So kommen wir auf ca. 18 Außendienste und 3 Innendienste pro Jahr. Im Laufe eines Jahres werden alle sechs Löschgruppen an allen Fahrzeugen und Geräten ausgebildet. Dabei wird auf die unterschiedlichsten Einsatzgeschehen wie
  • Menschenrettung
  • Tierrettung
  • Technische Hilfeleistung
  • Brandbekämpfung
  • Umweltschutz
  • Katastrophenschutz
eingegangen.

Zusätzlich zum "normalen" Dienst werden Kameradinnen und Kameraden, die als Fahrzeugmaschinisten und/oder als Atemschutzgeräteträger eingesetzt werden extra geschult.

Die Fahrzeugmaschinisten üben bis zu 20mal im Jahr auf und an den Löschfahrzeugen. Dabei geht es sowohl um den sicheren Umgang mit den Großfahrzeugen als auch um das Beherrschen der verlasteten Aggregate und Pumpen. Dazu kommen Sonderdienste auf der Drehleiter, Rüstwagen, Wechselladerfahrzeug und dem Einsatzleitwagen.

Um sich vor giftigen Dämpfen und Rauchgasen zu schützen, tragen die Einsatzkräfte bei Bränden und Gefahrguteinsätzen Atemschutzgeräte. Um diese Geräte tragen zu dürfen, unterziehen sich die Träger alle drei Jahre einer arbeitsmedizinischen Untersuchung. Im Einsatzfall schultern die Geräteträger die Pressluftflaschen und setzen die Atemmaske auf. Dadurch wird verhindert, dass sie Rauchgase oder giftige Dämpfe einatmen. So geschützt suchen sie nach Menschen oder dichten leckgeschlagene Behälter ab. Um hierauf vorbereitet zu sein und die Technik wie im Schlaf zu beherrschen, wird jeder Träger mindestens viermal im Jahr unter realistischen Bedingungen geschult. Als Übungsobjekte kommen hierfür Abrisshäuser, Gewerbebetriebe, das Übungshaus an der Kreisfeuerwehrzentrale oder die eigene Atemschutzübungsstrecke im Keller der Hauptfeuerwache in Frage.

Der Aufgabenkatalog aller Feuerwehren stellt somit hohe Anforderungen an den Wissensstand aller Kameradinnen und Kameraden. Durch Ausbildung und Fortbildung tragen wir dem Rechnung, zum Wohle der Bürger und der Gesundheit der eigenen Kräfte.

Nachfolgend einige Impressionen aus dem Ausbildungsbetrieb:

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