Am Samstag, den 12.09.2026, nahm der Zug Ost der Feuerwehrbereitschaft des Kreises Pinneberg an der Übung „Schneller Retter 2026“ auf dem Truppenübungsplatz Putlos teil. Die eingesetzten Einheiten trafen sich bereits um 5:30 Uhr in Quickborn. Nach der Zusammenstellung des Verbandes erfolgte die Abfahrt und um 7:15 Uhr die Weiterfahrt von Bad Segeberg nach Putlos.

Im Mittelpunkt der Übung stand die zivile und militärische Zusammenarbeit. Angenommen wurde der Absturz eines größeren Fluggerätes mit einem Abfluggewicht von mehr als sieben Tonnen. Das Einsatzstichwort „TH Flug 2 – Full Emergency Flächenlage“ beschrieb dabei eine umfangreiche technische Hilfeleistung mit weitläufiger Schadenslage. Ein großes Trümmerfeld führte zu Folgeereignissen an Straßen und Gebäuden. Zusätzlich mussten die Einsatzkräfte eine Waldbrandbekämpfung an der Hauptabsturzstelle sowie einen Brand an einem Tanklager bewältigen. Die Übung stellte damit hohe Anforderungen an die Einsatzorganisation, die technische Hilfeleistung und die Brandbekämpfung unter schwierigen Geländebedingungen.

Eine besondere Herausforderung war die Wasserversorgung: Löschwasser musste über größere Entfernungen im Pendelverkehr zur Einsatzstelle transportiert und anschließend über lange Wegstrecken in den Wald gefördert werden. Solche Einsatzlagen erfordern eine sorgfältige Planung, eine klare Führungsstruktur sowie das reibungslose Zusammenspiel zahlreicher Einsatzkräfte und Fahrzeuge. Der Zug Ost der Feuerwehrbereitschaft Pinneberg besteht aus den Feuerwehren Bönningstedt, Ellerbek, Tangstedt, Quickborn und Westerhorn. Die organisatorischen Vorbereitungen für die Übung liefen über einen Zeitraum von rund fünf Monaten. Die Einsatzleitung arbeitete dabei eng mit der Bundeswehrfeuerwehr Putlos und der Bereitschaftsführung aus Ostholstein zusammen.

Die Übung bot den beteiligten Feuerwehren eine wertvolle Gelegenheit, Abläufe für großflächige Schadenslagen zu trainieren und die Zusammenarbeit über kommunale und organisatorische Grenzen hinweg zu festigen. Aus Gründen des militärischen Schutzes können nicht alle Eindrücke und Bildaufnahmen veröffentlicht werden.