Am 13. Mai 2013 übte eine Gruppe der Feuerwehr Pinneberg zusammen mit der Dekon-Gruppe des ABC-Dienstes des Kreises Pinnebergs in einem Abbruchhaus den Ernstfall.

Für das Übungsszenario wurde angenommen, dass in einem Wahllokal ein Umschlag mit einer giftigen Chemikalie geöffnet wurde und es dabei zu einer kleineren Explosion gekommen ist. Durch diese Explosion war das gesamte Gebäude stark verraucht und es wurden mehrere Personen vermisst. Die Feuerwehr Pinneberg rückte mit einem HLF zur Einsatzstelle aus und umgehend ging der erste Angriffstrupp zur Personensuche und Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Im Zuge des Einsatzes wurden noch weitere Atemschutzgeräteträger für die Personensuche eingesetzt.

Schnell konnten die ersten vermissten Personen gefunden werden und da festgestellt wurde, dass diese Personen durch ein unbekanntes Pulver kontaminiert wurden, wurde durch den ABC-Dienst alles zur Dekontamination vorbereitet. Während die Einsatzkräfte der Feuerwehr Pinneberg sich um die Personenrettung kümmerten, bauten die Kameraden des ABC-Dienstes eine Not-Dekontamination für die verletzten Personen sowie eine weitere Dekontaminationsstelle für die eingesetzten Atemschutzgeräteträger auf. Während der Dekontamination wurden den Atemschutzgeräteträgern die verunreinigte Schutzkleidung und Gerätschaften abgenommen.

Da im Ernstfall für einen solchen Einsatz noch weitere Einsatzkräfte der verschiedenen Organisationen benötigt werden, wurde die die Übung unter anderem von der Führung des ABC-Dienstes, dem stellvertretenden Wehrführer der FF Pinneberg sowie Rettungsassistenten des Rettungsdienstes (RKiSH) beobachtet. Bei einer abschließenden Besprechung wurde festgestellt, dass die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten bereits sehr gut funktioniert.

Mehr Informationen über die Aufgaben und die Arbeit des ABC-Dienstes des Kreises Pinnebergs erhalten Sie auch auf der Internetseite des Kreisfeuerwehrverbandes ABC-Dienst des Kreises Pinneberg.