- Einsatznummer:
- 101/2026
- Einsatzzeit:
- 18. Februar 2026, 10:59 Uhr
- Einsatzort:
- Mühlenstraße
- Stichwort:
- Feuer, größer als Standard
- Einsatzdauer:
- 4 Stunden 21 Minuten
- Mannschaftsstärke:
- 30
- Fahrzeuge:
- LF 10/6, 1. HLF 20/16, 2. HLF 20/16, RW 2, 2. KdoW, DLAK 23-12, ELW 1, GW-Hygiene, GW-L1
Einsatzbericht
Einsatzkräfte beider Standorte wurden aufgrund einer Rauchentwicklung aus einem Keller alarmiert. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Geschäftshaus in dem Praxen, Büros und auch eine Kindertagesstätte untergebracht sind. Beim Eintreffen des Einsatzleiters vom Dienst war das Gebäude bereits komplett geräumt und die Rauchentwicklung im Keller konnte bestätigt werden. Nach einer ersten Erkundung ging ein Atemschutztrupp in den Keller vor um die Ursache für die starke Verrauchung ausfindig zu machen. Es wurde festgestellt, dass die Rauchentwicklung aus dem Heizungskeller kommt, jedoch konnte in dem dichten Rauch kein Feuer gefunden werden.
Durch die Stadtwerke wurde das Gebäude vom Strom- und Gasnetz getrennt, während unsere Einsatzkräfte weiter unter schwerem Atemschutz die Ursache für die Verrauchung suchten. Offensichtlich war es zu einem Brand der Heizungsanlage gekommen. Dieser Brand war jedoch bereits wieder erloschen, hatte aber für die starke Rauchentwicklung gesorgt. Da der Keller des Gebäudes keine Fenster hat, konnte der Rauch auch nicht abziehen. Es wurden daraufhin umfangreiche Be- und Entlüftunsgmaßnahmen eingeleitet und auch diese konnten nur unter Atemschutz durchgeführt werden. Insgesamt kamen sechs Atemschutztrupps zum Einsatz.
Bei diesem Einsatz zeigte sich wieder einmal der große Mehrwert des neuen GW-Hygiene, in dem sich alle Atemschutzträger reinigen und umziehen konnten.
Nach gut drei Stunden Einsatzzeit war das Gebäude soweit vom Rauch befreit, dass wir unsere Gerätschaften zurückbauen konnten und das Gebäude durch die Stadtwerke freigemessen werden konnte. Vorher wurde eine stark erhöhte Gaskonzentration in dem verrauchten Keller gemessen. Im Anschluss konnten wir die Einsatzstelle an den Eigentümer sowie die Polizei übergeben und in die Hauptfeuerwache einrücken um alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu machen.





