Einsatznummer:
20140125
Einsatzzeit:
26. April 2014, 16:39 Uhr
Einsatzort:
Apenrader Straße, 25421 Pinneberg, Deutschland
Stichwort:
Feuer, größer als Standard
Einsatzdauer:
3 Stunden 1 Minute
Mannschaftsstärke:
48
Fahrzeuge:
PKW, ELW 2, TLF 20/40-SL, DLK 23/12, 1. LF 8, LF 10/6, LF 20/16-P, 1. HLF 20/16, 2. HLF 20/16, RW 2, WLF, AB-AS, GW-N, Polizei, Rettungsdienst, Stadtwerke

Einsatzbericht

Zweimal Vollalarm für die Feuerwehr Pinneberg innerhalb von 3 Stunden.

Der 26.04.2014 wird den Kameraden der Feuerwehr Pinneberg lange in Erinnerung bleiben. Bei herrlichem Wetter und sommerlichen Temperaturen rissen die Funkmeldeempfänger um 16:39 Uhr die Feuerwehrleute aus ihrem Wochenendplanungen heraus.

In der Apenrader Straße soll es brennen in einem Ladengeschäft, so die Anrufer bei der Leitstelle. Der zuerst eintreffende stellv. Wehrführer Kai Halle ließ unverzüglich Vollalarm geben. Insgesamt rückten 12 Fahrzeuge mit 48 Kameraden unter der Leitung des Wehrführers Claus Köster zur Einsatzstelle aus. Die Besatzung des ersten Hilfeleistungslöschfahrzeuges ging mittels Druckluftschaum (CAFS) in den Aussenangriff, ein Innengriff war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr vertretbar. Die weiteren anrückenden Löschfahrzeuge bauten die Wasserversorgung für die Drehleiter und das TLF auf. Auf der Flensburger Straße wurde die Atemschutzsammelstelle am AB Atemschutz/Strahlenschutz eingerichtet und entsprechende Atemschutzträger von dort abgefordert.
Durch den Einsatz des Druckluftschaumes wurde der Löscherfolg sehr schnell sichtbar. Jetzt konnten die ATS-Trupps auch in den Innenangriff gehen und die letzten Flammen und Glutnester ablöschen. Das Dach wurde mittels Wärmebildkamera von der Drehleiter aus kontrolliert sowie an verschiedenen Stellen auch die Metallabdeckung geöffnet. Hier konnte das Feuer rechtzeitig gestoppt werden. Die weiteren Räumlichkeiten im Gebäude wurden nach dem Eintreffen der Schlüsselträger begangen, die leichte Verqualmung konnte mit Belüftung beseitigt werden. Die Stadtwerke Pinneberg kamen an die Einsatzstelle um das Objekt Gas und Strom freizuschalten.
Um die Kameraden bei der körperlichen Anstrengung vor der Austrocknung zu schützen wurden zeitnah weitere Getränke von der Wache an die Einsatzstelle gefahren. Mit Eintreffen der Kriminalpolizei konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Um 18:56 Uhr rückten die letzten Fahrzeuge in Richtung Hauptfeuerwache ab.
Dort eingetroffen galt es die Gerätschaften wieder zu reinigen, Schaummittel aufzutanken und die Schläuche durch saubere zu ersetzen. Die Kameraden aus dem Ortsteil Waldenau begaben sich wieder in Richtung ihres Gerätehauses. [Fortsetzung folgt siehe Einsatz – Hindenburgdamm Küche in Vollbrand]