Einsatznummer:
747/2022
Einsatzzeit:
12. November 2022, 13:55 Uhr
Einsatzort:
Jappopweg
Stichwort:
Einsatzdauer:
3 Stunden 21 Minuten
Mannschaftsstärke:
44
Fahrzeuge:
ELW 2, 1. MTW, 2. MTW, 3. MTW, TLF 20/40-SL, LF 10/6, LF 20/16-P, 1. HLF 20/16, 2. HLF 20/16, WLF, AB-AS, GW-N, DLAK 23-12, KdoW, LF 20-L

Einsatzbericht

Wir wurden heute um 13:55 Uhr in die Straße Jappopweg alarmiert. Dort war es zu einem Feuer in einem Schuppen gekommen, welches uns bereits auf der Anfahrt, durch die weithin sichtbare Rauchsäule, bestätigt wurde. Vor Ort angekommen, bot sich den ersten Einsatzkräften das Bild eines in Vollbrand stehenden Schuppens. Die massive Hitzeentwicklung wirkte sich bereits auf die umliegenden Wohnungen aus. So begannen erste Scheiben aufgrund der Hitze Risse zu bekommen und auch umherstehendes Gartenmobiliar wurde in Mitleidenschaft gezogen. Aufgrund der ersten Lageerkundung wurde durch den Einsatzleiter vom Dienst (EvD) das Stichwort auf FEU2Y erhöht. Dies bedeutet, dass die Art des Einsatzes mindestens zwei Löschzüge erfordert und durch den Buchstaben Y wird zusätzlich angegeben, dass ein oder mehrere Menschenleben in Gefahr sind.

Ein vorgehender Angriffstrupp des zuerst eingetroffenen Löschfahrzeuges rettete eine Person und übergab diese dem Rettungsdienst. Dieser behandelte die verletzte Person mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung und beförderte sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Neben der Personenrettung wurde der Löschangriff auf den in Flammen stehenden Schuppen vorbereitet. Von zwei Seiten wurde mit je einem C-Rohr ein massiver Löscheinsatz durchgeführt. Mittels Druckluftschaum konnten die ersten Flammen schnell niedergeschlagen werden. Da, wie es für Schuppen so üblich ist, allerlei Gegenstände gelagert waren, stellten sich die weiteren Löscharbeiten schwierig dar. So galt es zwei Gasflaschen zu bergen und zu kühlen. Darüber hinaus mussten die Wandverkleidungen abgebaut werden, um auch an alle Glutnester heran zu kommen. Eng gestapeltes Feuerholz, eigentlich für den Kamin im Winter gedacht, bot dem Feuer genug Nahrung und den Trupps die schwierige Aufgabe dieses zu bekämpfen. Insgesamt waren bis zu 7 Atemschutztrupps nötig, um auch die letzten heißen Stellen abzukühlen.