Einsatznummer:
739/2022
Einsatzzeit:
5. November 2022, 16:38 Uhr
Einsatzort:
Moltkestraße
Stichwort:
Feuer, Menschenleben in Gefahr
Einsatzdauer:
2 Stunden 42 Minuten
Mannschaftsstärke:
48
Fahrzeuge:
ELW 2, 1. MTW, 2. MTW, 3. MTW, TLF 20/40-SL, LF 10/6, LF 20/16-P, 1. HLF 20/16, 2. HLF 20/16, WLF, AB-AS, GW-N, DLAK 23-12, LF 20-L, Rettungsdienst und Polizei

Einsatzbericht

Die Feuerwehr Pinneberg wurde zu einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Anwohner berichteten telefonisch von Rauch und Brandgeruch.

Da noch Personen im Gebäude sind, wurde das Einsatzstichwort auf Feuer mit Menschenleben in Gefahr erhöht. Zwei Trupps gingen unter Atemschutz in die Wohnung vor. Ein Trupp zur Brandbekämpfung mittels Druckluftschaum, der zweite Trupp hatte den Auftrag der Menschensuche und Rettung.

Die Drehleiter wurde vor dem Objekt in Stellung gebracht. Die Anleiterbereitschaft wurde für die beiden Trupps im Innenangriff hergestellt. Damit ist ein weiterer Rettungsweg sichergestellt.

Die Wohnung war sehr stark zugestellt, weshalb sich die Trupps mühsam den Weg zum Brandherd bahnen mussten. Nachdem das Feuer gefunden wurde, konnte dieses dann zügig gelöscht werden. Von außen wurde das Fenster im Brandraum aus dem Korb der Drehleiter heraus eingedrückt. Das Dach wurde mit der Wärmebildkamera kontrolliert, ob das Feuer ggfs. in das Dach gelaufen war. Dieses konnte nach der Kontrolle ausgeschlossen werden.

Die verschiedenen Atmschutztrupps haben im Rahmen der Maßnahmen in der Wohnung diese mehrfach abgesucht und zum Glück keinen Bewohner gefunden. Zwischenzeitlich informierte die Leistelle den Einsatzeiter, das die Bewohnerin ausfindig gemacht wurde und zur Einsatzstelle kommt.

Im Rahmen des Einsatzes war der Rettungsdienst mit zahlreichen Rettungsmitteln an der Einsatzstelle vertreten, die nach und nach aus dem EInsatz entlassen werden konnten, nachdem sich die Situation entspannt hatte und in der Wohnung niemand mehr vermisst wurde.

Mit dem Ende der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Wir begannen mit dem Rückbau der Einsatzstelle. Zurück an der Hauptfeuerwache mussten die Fahrzeuge wieder bestückt werden und die verdreckte Schutzbekleidung sowie die Atemschutzgeräte getauscht werden, um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.

Während der letzten Handgriffe erfolgte eine erneute Alarmierung zu einem bekannten Objekt in der Hermanstraße.